Es ist ja immer so eine Sache mit dem Engagement im Web 2.0.
Auf der einen Seite möchte man natürlich irgendwo an der Vernetzung partizipieren und freut sich über Seitenaufrufe, Kommentare und Diskussionen die über einen Auftritt im Web entstanden sind und/oder noch entstehen. Dementsprechend versucht man ja auch irgendwie „präsent“ bzw. „drin“ zu sein. Sei es eben mit einem Blog und/oder auch auf den unterschiedlichen Social Media Kanälen.
Die Kehrseite ist, dass mit Engagement eben auch Aufwände verbunden sind. Wie heißt es in diesem Zusammenhang auch so schön: „Von nix kommt nix…“ Denn auf der einen Seite veröffentlichen sich Artikel, Beiträge und Bilder nun einmal von selbst und auch wenn man dann eine entsprechende Plattform geschaffen hat, braucht es das Verständnis wie man damit umzugehen hat und wo deren Möglichkeiten liegen.
Klar auf technischen Level kann man vieles automatisieren. Trotzdem braucht es dann besagtes Verständnis wie solche Automatismen auszulösen und somit auch anzuwenden sind. Hierbei stößt man dann auch immer öfter an die Grenzen der schönen, bunten und doch so „einfachen“ Welt des Web 2.0.
Mit Grenzen meine ich diese suggerierte „einfache“ Welt. Denn das ist sie ganz bestimmt nicht. Seien es rechtliche Themen oder eben auch ganz profane technische Reglementierungen bzw. Abgrenzungen. Ab und an kann man hier schon verzweifeln und das schreibe ich als jemand der für sich in Anspruch nimmt schon etwas tiefer gehende Kenntnisse sein eigen nennen zu können…
Wie geschrieben… irgendwie ist vieles (wenn nicht sogar alles) machbar nur als „normaler Anwender“ versteht es kaum einer (hier liegt dann auch die Diskrepanz zu dem was einem alles mögliche Unternehmen, Medien und der gleichen suggerieren (wollen)). Wenn man, so wie wir, mit mehreren Leuten an einem Projekt wie dem Team KitEvolution arbeitet kann man nicht erwarten und voraussetzen, dass jeder Verständnis aufbringt wie etwas warum funktioniert. Es muss bzw. sollte eben „einfach funktionieren“ und das vorzugsweise ohne langes Nachdenken über das was man wann machen kann, darf, soll und muss.
Wobei ich hier jetzt irgendwie komplett von dem abgekommen bin was ich eigentlich schreiben wollte. Na egal… komme ich eben ein wenig ins Philosophieren…
Genau genommen bezieht sich das, im vorletzten Absatz genannte, ja nicht nur auf das Web sondern auf alles was uns umgibt und beschäftigt. So ganz generell zu philosophieren würde aber nun wirklich zu weit gehen… bleiben wir lieber, wie der berühmte Schuster, bei unseren Leisten. Bei bzw. mit denen verhält es sich eben so, dass die einen etwas vom Drachenbau verstehen und die anderen sind eben ein Stück weit im Internet zu Hause. Beides soll sich ergänzen und somit im Ergebnis etwas einheitliches, etwas gemeinsames entstehen lassen.
Wie gesagt… ich drifte davon und muss jetzt eine wirklich scharfe Kurve hinlegen um irgendwie zum ursprünglichen Thema zurückzufinden…
Nachdem wir unseren Blog nun umgezogen haben und auch alles wieder funktioniert stellt sich die Frage wie es weitergehen soll. Zunächst einmal denke ich wir haben uns mit RSS, Facebook und Twitter (obwohl es in unserem Freundes und Bekanntenkreis (noch) nicht so…. genutzt wird) ganz gut aufgestellt.
Jetzt geht es darum wirklich regelmäßige Inhalte zu schreiben und zu liefern. Es gibt kaum etwas langweiligeres als inhaltlich tote Webseiten und Blogs.
Wobei ich mich hier auch immer frage warum manch eine/r einen eigenen Webauftritt plant bzw. umsetzt um diesen dann so Stiefmütterlich zu behandeln, dass es einem fast schon leid tut? Natürlich ist es einfacher und es spricht ja auch nichts dagegen Bilder, Videos usw. direkt bei beispielsweise Facebook einzuspielen (einzuspeisen). Nur…
…wenn man schon eine eigene Seite ins Netz stellt um dann keine Inhalte zu setzten, weil es ja einfacher ist diese, um bei obigem Beispiel zu bleiben, gleich bei Facebook zu posten. Wenn man die Leute dementsprechend auch nicht dazu bringt die eigene Seite regelmäßig zu besuchen, man bedenke hierbei, das es am Ende (auch wenn uns anderes vermittelt werden soll) eine große Anzahl an Mitmenschen gibt die nicht bei Facebook (o.ä.) vertreten sind. Wenn man sich bzgl. der gesamten Rechtethematik an Bildern und Videos usw. freiwillig in das Social Media Dickicht begibt und am Ende die eigene Seite in einen Dornröschenschlaf versinken lässt… warum dann überhaupt eine eigene Seite betreiben?
Klar… die paar Kröten die „eigener“ Webspace kostet macht einen vielleicht nicht ärmer aber am Ende ist es dann doch raus geworfenes Geld und verschwendete Zeit.
Mist jetzt bin ich schon wieder weggedriftet… Wo war ich? Ah ja bei Ideen, Plänen und der Vorstellung wie wir diese umsetzen wollen. Im Moment arbeiten wir daran regelmäßiger Inhalte auf unserem Blog zu setzten um diese dann entsprechend zu verteilen. Wenn sich das eingependelt hat dann gibt es sie durchaus… die Ideen, die weiteren Pläne.
Grundsätzlich halte ich Google+, YouTube und Pinterest für drei sehr, sehr spannende Plattformen im Web 2.0. Und eine Kombination aus WordPress und diesen Diensten kann Schönes entstehen lassen. Nur und dessen muss man sich bewusst sein… bedeutet das dann eben auch und da komme ich wieder zum Anfang meiner ganz persönlichen Überlegungen… bedeutet das eben auch Zeit, Lust und Laune reinstecken zu dürfen/zu müssen…
Das ist aber alles Zukunftsmusik oder wie man in Bayern sagt: „Das Gackern über ungelegten Eiern!“ Zunächst einmal wollen wir uns an die eigene Nase fassen und hier auf unserer Seite, auf unserem Blog „Leben in die Bude“ bringen!
Wir freuen uns über Besucher und Kommentare, Beiträge und Diskussionen vielleicht oder eben auch mit Absicht hier auf unserer Plattform, hier auf unserem Social Media Plattform.
PS: Ich bin einmal gespannt wie viele das Ding bis zum Ende lesen… 😉 Nein ich stand nicht unter dem Einfluss irgendwelcher Alkoholika und/oder Drogen 😉 Ist doch mal ganz schön so darauf loszuschreiben um zu sehen wie/was sich entwickelt und am Ende bei rauskommt 😉 In diesem Sinne 😉